Naturheilpraxis Brigitte Robers
Der Gesunde hat viele Wünsche; der Kranke nur einen.

Stress-Management


Überfordert, leer und ausgebrannt zu sein, wird heute als emotionaler "Burnout" bezeichnet. Der jahrelang etwas inflationär verwendete Begriff umfasst ein multifaktorelles Geschehen, das nicht nur den Körper betrifft, sondern ein umfangreiches Symptomenbild zeigt. Zugrunde liegt eine tiefgreifende Erschöpfung. Störungen können sich deshalb auf allen Ebenen zeigen: bei Körper, Geist und Seele. Die Ursache haben in der Regel  mehrere Quellen: berufliche oder familiäre Überforderung, Druck und Unzufriedenheit, mangelnde Anerkennung, um einige Beispiele zu nennen. Betroffene bringen aber auch oft Veranlagungen mit, die die Stressanfälligkeit erhöhen. Dazu gehören hohe Erwartungen an sich selbst, die Unfähigkeit "Nein" zu sagen, fehlendes Instrumentarium mit Stress-Situationen umzugehen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Symptome, die sich zeigen, weisen ein breites Spektrum auf. Aus den Erkenntnissen der modernen Stressforschung lassen sich Erscheinungen wie Bluthochdruck, pektanginöse Beschwerden, Stoffwechselkrankheiten, Rückenschmerzen, Darmerkrankungen, sogar Autoimmunerkrankungen erklären. Parallel entwickeln sich psychische Belastungs- und Krankheitsbilder, die im schlimmsten Fall in schwere Depressionen münden können. Die Behandlung schwerer Depressionen gehört allerdings in die professionellen Hände von Psychotherapeuten und Psychiatern.

Das Stress-Management in der Naturheilpraxis möchte früher ansetzen! Voraussetzung ist allerdings die Erkenntnis beim Patienten, dass er in eine Grenzsituation gerät. Ein schwieriger Schritt. Denn typischer Weise verurteilt sich der Betroffenen selbst für seine Probleme, schämt sich oder will sie nicht wahr haben. Dennoch: Er spürt die drohende Krankheit durch fehlende Leistungsfähigkeit, Unlust, Rückzug aus dem sozialen Umfeld und dem Gefühl, nichts mehr in der erforderlichen Zeit zu schaffen oder den Erwartungen nicht mehr genügen zu können.
Beim Stress-Management geht es darum, im Gespräch Probleme zu erkennen und das eigene Verhalten zu betrachten, um Schemata herauszufinden, die Stress-Situationen wahrscheinlich machen. Es wird versucht, Lösungsansätze zu erarbeiten. Parallel dazu richtet sich der Blick zusätzlich auf die Ernährung, die bei Stress geplagten Menschen oft aus dem Gleichgewicht  geraten ist. Um Stress-Hormone abzubauen braucht der Körper Bewegung. Hier wird - der Disposition des Patienten entsprechend - nach gangbaren Wegen gesucht. Empfehlenswert ist das Erlernen einer Entspannungstechnik, beispielsweise Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Körperwahrnehmung und gesunder Atem spielen eine große Rolle. Und schließlich kann der Patient durch Homöopathie, Fußreflexzonen-Therapie und andere therapeutische Möglichkeiten auf seinem Weg unterstützt werden.


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